Geld verdienen mit Bitcoin und Kryptowährungen – fast jeder der sich mit dem Thema bereits beschäftigt hat, kann seine eigene Story erzählen. Im letzten Teil habe ich meine Krypto-Story, also wie ich zu dieser Anlageform kam, kurz skizziert.

Solltest Du den ersten Teil noch nicht gelesen haben, empfehle ich Dir wärmstens dies schleunigst nachzuholen, um die ganze Story zu kennen.

Nach den ersten drei Gründen, weshalb ich meine Einstellung hinsichtlich Kryptowährungen geändert habe, folgen nun die restlichen sechs Gründe. Einige Begründungen sind vermutlich eher offensichtlich, andere wiederum sind aber mit Sicherheit neue Aspekte die nicht Jedem bewusst waren.

Ich würde mich riesig über Dein Feedback in den Kommentaren freuen, wie Du das Thema Kryptowährungen siehst und ob die 9 aufgezeigten Gründe bei Dir einen Denkprozess in Gang gesetzt haben.

Bereit? Los geht’s in die zweite Runde…

4. Kursrückgang auf 3.000 USD und Erholung

Nachdem die Kurse Ende 2017 in schwindelerregende Höhen vorgedrungen sind ging es über ein Jahr nur noch abwärts. Die Tiefs bei ca. 3.000 USD hielten für geraume Zeit an und wurden nicht erwähnenswert unterschritten.

Für mich zeugt das von einer nicht zu unterschätzenden Unterstützung die auch zukünftig Stabilität bieten kann. 

Noch viel wichtiger ist aber kurzfristige Hausse über das 2. Quartal 2019 mit zwischenzeitlichen Kursen von bis zu 14.000 USD.

Allerdings möchte ich an dieser Stelle betonen, dass ich absolut nicht viel von Charttechnik halte und die erwähnten Merkmale für mich alleine noch bei weitem nicht ausreichen für einen Einstieg.

Fazit:

Für mich nehme ich mit, dass trotz der Kryptokrise, viele Anleger noch an den Wert des Bitcoins glauben und auch weiterhin einkaufen.

5. Zukunftsfähigkeit entwickelt sich

Der Hype Cycle von Gartner dient immer als guter Indikator für kurzfristige Übertreibungen. Die Blockchain-Technologie war gegen Mitte/Ende 2016 quasi auf dem Höhepunkt der meist gehypten Technologien.

Ein Grund dafür war, dass nur die wenigsten die Technologie und insbesondere ihre Einschränkungen verstanden haben. Bei den potenziellen Möglichkeiten die Blockchain bzw. andere DLTs bieten, kann man schnell in Phantasie verfallen.

Was bis vor kurzem noch nach Sciencefiction klang, kommt langsam in der Realität an. Neben diversen staatlichen Regulationen, sind ebenfalls die Fortschritte diverser Anwendungsbereiche erkennbar.

Es bilden sich zunehmend Allianzen zwischen Tech-Unternehmen und Tech-fremden-Unternehmen, wie bspw. IBM mit der Reederei Maersk oder mit verschiedenen Unternehmen aus dem Bereich Food (Walmart, Kroger, Nestle und Unilever).

Ziel der Kooperationen sind die Steigerung der Effizienz und Sicherstellung der Qualitätsstandards. Auch speziell für das Thema Schutz vor Produktpiraterie bietet die DLT interessant Möglichkeiten und Mechanismen.

Auch auf staatlicher Ebene lassen sich zunehmend Förderungen für junge Technologie wie Blockchain und Künstliche Intelligenz feststellen. Auf EU-Ebene wurde jüngst ein 2-Milliarden-Fonds für Investitionen in Tech-Unternehmen mit Fokus auf genau diese Technologien aufgelegt..

Fazit:

Die Technologie macht definitiv Fortschritte und die Akzeptanz nimmt zunehmend zu. Nach dem anfänglichen Hype folgt nun die Realität. Die Signale aus der breiten Wirtschaft sind nach wie vor extrem positiv.

Ich empfinde die Technologie nach wie vor als sehr werthaltig und bietet eine extrem gute Alternative zu traditionellen, nicht-distributed Ansätzen. Für mich ist insbesondere das Themenfeld IoT bzw. IIoT sehr spannend und könnte ein wesentlicher Werttreiber sein.

6. Der Hype scheint zu Ende zu sein

Einleitend eine kurze Story bzw. eine persönliche Erfahrung: Während meines Auslandssemesters in den USA habe ich den extremen Krypto-Hype sozusagen am eigenen Leib im Land der unbegrenzten Möglichkeiten miterleben dürfen.

Ein Aha-Moment war für mich eine Situation am Flughafen von Boston während ich auf die Ankunft meiner Freundin gewartet habe. Während der Wartezeit am Terminal ist mir ein Taxifahrer aufgefallen, der direkt neben mir stand. Er hat permanent wie wild gegoogelt und seine Suchanfragen lauteten wie folgt – ich konnte mir einen Blick in sein Display nicht verkneifen:

  • Is Bitcoin safe?
  • What is better Bitcoin or Bitcoin Gold?
  • Performance of Bitcoin?
  • How to invest in Bitcoin?

Ohne despektierlich zu sein, erfüllte dieser Kerl alle Vorurteile die ich gegenüber Crypto-Investoren hatte. Getrieben vom Hype und der Angst DIE Investitionsgelegenheit des Jahrtausends zu verpassen versuchte er, offensichtlich ohne wirklich fundiertes Wissen, über Google die nötigsten Infos über Bitcoin zu erfahren.

Ich empfand diese Situation als äußerst ironisch und fühlte mich definitiv in meiner negativen Haltung bestätigt.

Ein guter Indikator zur Darstellung des Hypes sind die Google-Suchanfragen für ein bestimmtes Thema. In folgender Grafik ist der Suchbegriff “Bitcoin” seit 01.01.2017 dargestellt.

Fazit:

Mittlerweile sind wir fast zwei Jahre weiter seit den Hochs im Dezember 2017 und der prognostizierte Totalausfall hat sich, zumindest bis jetzt, nicht ereignet. Gefühlt stellt sich vielmehr langsam wieder eine gesunde Euphorie ein.

Als Value-Investor ist dies ein gutes Zeichen, denn man möchte nicht von kurzfristigen Kursübertreibungen profitieren, sondern von nachhaltigem Wachstum. 

Inwieweit Kryptowährungen “Value” bieten ist eine andere Frage… wahrscheinlich sogar eine sehr philosophische Frage die jeder für sich selbst beantworten muss. Ich denke, dass der allgemeine technologische Fortschritt auch neue Anlagenklasse hervorbringen kann und Kryptowährungen könnte eine Beispiel davon sein

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7. Tokenization – Physische Assets werden digital

Nicht zu vergessen vor ist die Tatsache, dass es auch andere Tokens als reine “Währungen” gibt. Über die Blockchain oder andere DLTs ist es möglich, illiquide Märkte zu digitalisieren und dadurch zu Liquidität und Transparenz zu verhelfen.

Was geschieht bei der Tokenization bzw. Tokenisierung?

Das jeweilige Asset kann völlig beliebig gestückelt werden. So repräsentiert ein Token in der Blockchain bspw. 1% oder 0,001% ein Gutes im digitalen Netzwerk. Die Anteile können vollkommen beliebig aufgespalten und auch zu Bruchteilen gehandelt werden. Ob die Rolex oder Birkin Bag nun in 5 Tokens oder 3.247.813 Tokens überführt werden ist völlig beliebig. 

Später können ohnehin auch Bruchteile der Tokens gehandelt werden im Gegensatz zu Aktien (vgl. Bitcoin, da ein einzelner Bitcoin mehrere Tausend USD wert ist, sind die meisten Transaktionen im 0,00xxx-Bereich).

Auch die deutsche BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) hat bereits im April 2019 rechtliche Rahmenbedingungen für den digitalen Handel von Vermögensgegenständen in DLTs geschaffen.

Welche Güter können digitalisiert bzw. in Tokens umgewandelt werden?

  • Immobilien (Privat, Gewerblich, klein, groß …)
  • Luxusgüter (Designer Taschen, Luxusuhren etc.)
  • Kunstobjekte (Bilder, Skulpturen…)
  • Geschäftsanteile von bspw. GmbHs oder KGs
  • Finanzierungsarten (Schuldscheine etc.)

Hierbei ist der Phantasie eigentlich keine Grenzen gesetzt, denn theoretisch lässt sich alles über ein Crypto-Token abbilden. 

Was ist der Vorteil von Tokens?

  • Transaktionskosten, selbst von illiquiden Gütern, sinken auf quasi 0
  • Illiquide und/oder extrem großvolumige Güter werden plötzlich für jeden Anleger handelbar
  • Staatliche Regulierung der Tokenisierung in Deutschland ist bereits zu einem großen Teil erfolgt
  • Effizienzen durch einen funktionierenden Markt führen zu einer korrekten Bepreisung

Was sind die Voraussetzungen für die Tokenisierung?

Der Dreh- und Angelpunkt der Tokenization ist letztendlich der Bedarf eine zentralen Verwahrstelle. Wenn sich bspw. ein deutscher Investor 100% der Tokens einer Rolex für Investitionszwecke gekauft hat und diese nun “eintauschen” möchte gegen die reale physische Uhr, muss es eine Stelle geben, die diesen Tausch abwickelt und auch wahrheitsgemäß festhält. 

Fazit:

Ich habe beobachtet, dass die Distributed Ledger Technologie meistens auf das Abfallprodukt: Kryptowährung reduziert wird. Das ist ungefähr so, wie wenn man Erdöl allein auf die Verwendung als Brennmittel für Petroleumlampen reduziert.

Die wirklich einzigartigen Möglichkeiten der Technologie werden dabei stark vernachlässigt. Allerdings dauert es geraume Zeit, bis sich eine neue Technologie entwickelt und oft gelingt der Durchbruch erst durch die Erfindung einer anderen, komplementären Technologie

Selbes ereignete sich bei Erdöl: Ursprünglich wurde Erdöl wie gesagt überwiegend als Brennstoff für Lampen verwendet. Erst mit der Erfindung des Automobils gelang Erdöl der Durchbruch, da Öl plötzlich in Form von Benzin als Treibstoff für Verbrennungsmotoren verwendet werden konnte. Später kamen mit der Zeit noch unzählige weitere Anwendungsbereiche hinzu.

Long-Story-Short… Blockchain, Hyperledger, Tangle und Co. (Arten von DLTs) bieten viel mehr als nur die Möglichkeit von digitalen Kryptowährungen. Die Technologie steckt noch in den Kinderschuhen und das echt Potenzial kann zum heutigen Stand nur erahnt werden.

Eine der Hürden die es dabei gilt zu überwinden, ist die Schnittstelle zwischen virtuellem und realem Raum

8. Stock-to-Flow Model

Nun komme ich zum vorletzten Grund weshalb ich mich doch für ein Investment in Kryptowährungen entschieden habe. Zugleich ist dieser Grund auch mit Abstand der gewichtigste Grund für meine Entscheidung

Kryptowährungen und insbesondere der Bitcoin könnten Gold als sicherer Hafen mit Abstand den Rang ablaufen, wenn die Werthaltigkeit der Ressource betrachtet wird. Zur Messung der Knappheit bzw. Härte hat sich ein neues Modell etabliert: das sogenannte Stock-to-Flow Model

Was ist das Stock-to-Flow Model?

Mit dem Erscheinen des Buchs: The Bitcoin Standard von Saifedean Ammous fand die Anwendung des Stock-to-Flow-Ansatz – bekannt aus der traditionellen Rohstoffanalyse – auch Einzug in die Analyse von Kryptowährungen bzw. dem Bitcoin.  

Der Stock-to-Flow-Ansatz quantifiziert die „Härte“ eines Assets.

Die Rechenformel ist relativ simpel und setzt sich wie folgt zusammen:

SF = Stock / Flow = Bestand / Zuwachs

Der Stock beschreibt die aktuellen Vorratsbestände bzw. -reserven eines Gutes. 
Der Flow beschreibt die jährliche Fördermenge bzw. Produktion eines Gutes.

Gold besitzt beispielsweise aktuell einen SF-Wert von 62 und hat damit den höchsten Wert aller Güter. Der Wert sagt somit aus, dass es 62 Jahre dauert um den gegenwärtigen Bestand wieder aufzubauen bei den gegenwärtigen Fördermengen.

Silber hat im Vergleich einen SF-Wert von 22, Palladium von 1,1 und Platinum von 0,4 – alle drei Edelmetalle liegen damit deutlich hinter der Härte von Gold.

Aktuell liegt der Bestand an Bitcoins bei ca. 18 Mio. Coins und die Fördermenge bei ca. 650.000 Coins pro Jahr. Werden diese Werte in die SF-Formel eingesetzt (SFbtc = 18 Mio. / 650.000) ergibt sich ein SF-Wert von ca. 28.

Nach dem Stock-to-Flow Model liegt die Härte des Bitcoins auf Platz 2 hinter Gold und somit vor allen anderen Edelmetallen. (Quelle: https://www.buybitcoinworldwide.com/how-many-bitcoins-are-there/)

Wie wird sich die Härte des Bitcoins zukünftig entwickeln?

1. Die maximale Menge an Bitcoins

Mit der Entwicklung des Bitcoins und der dazugehörigen Blockchain wurde auch ein Maximum an “schürfbaren” Bitcoins in Höhe von 21 Mio. Stück festgelegt – diese Größe lässt sich nachträglich nicht mehr ändern. 

Das bedeutet, dass der Zähler der Rechnung (Stock) maximal 21.000.000 groß sein kann.

2. Anpassbare Schwierigkeitsstufe

Des Weiteren unterliegt der Schürfprozess von neuen Bitcoins einer anpassbaren Schwierigkeitsstufe. Je nach gegenwärtiger Leistung des Netzwerks (zur Verfügung gestellten Rechenleistung alle Blockchain-Teilnehmer) wird die Schwierigkeit alle 14 Tage bzw. 2016 Blöcke (Blocks) angepasst, um der Zielgröße von 2016 Blöcke pro 2 Wochen bzw. 1 Block pro 10 Minuten zu entsprechen. 

Die Schwierigkeitsanpassung erfolgt durch die Definition des Zielwerts der Gleichung die errechnet werden muss, um einen Block zu errechnen. Je mehr Nullen den Ziel-Hashwert anführen, je schwieriger ist die Gleichung. 

  1. Zielhash = 000999 —> 999 mögliche Lösungen
  2. Zielhash = 000099 —> 99 mögliche Lösungen

Sitenote: Es handelt sich hierbei um eine vereinfachte Darstellung, das Prinzip entspricht aber der “echten” Vorgehensweise.

3. Belohnungen für das erfolgreiche Errechnen eines Blocks

Neben der maximal verfügbaren Bitcoinmenge und der sich anpassenden Schwierigkeit gibt es noch eine dritte Einflussgröße: die Menge an Bitcoins die ausbezahlt werden für die erfolgreiche Berechnung des Hashwerts. Also die Belohnung für die erfolgreiche Erstellung und Berechnung eines Blocks

Bis 2012 wurde eine Belohnung von 50 Bitcoins an den Finder des korrekten Hashwerts eine Blocks ausbezahlt. Nach dem ersten Halving in 2012 erhielt der Miner bis 2016 nur noch 25 Bitcoins. Das zweite Halving fand 2016 statt und die Belohnung wurde auf 12,5 Coins gesenkt. 

Das nächste Halving findet am 20.Mai 2020 statt. Die Belohnung wird dann auf 6,25 Coins pro Block gesenkt. 

Fazit: 

Im Gegensatz zu normaler Fiat-Währung (USD, EUR, CHF …) können Bitcoins nicht einfach von einer Zentralbank gedruckt werden. Die Menge an verfügbaren Coins ist limitiert, die Schwierigkeit der Förderung wird regelmäßig angepasst und die Förderrate von neuen Coins nimmt über die Zeit regelmäßig ab

Somit „verknappt“ sich die Währung selbständig und ist dadurch ebenfalls geschützt vor Inflation. Nach dem Halving in 2020 folgen weitere Halbierungen in 2024 und 2028 auf 3,125 bzw. 1,5625 Bitcoins pro erfolgreichen Block.

9. Theoretische Renditeerwartung

Die letzte Begründung für mich in Kryptowährungen bzw. insbesondere in den Bitcoin zu investieren, ist die erzielbare Rendite. Die Rendite ergibt sich nicht aus einem einzelnen Faktor, sondern ist vielmehr die Summe aus den zuvor erläuterten Begründungen die sich allesamt auf die Rendite auswirken.

Auf Basis des Stock-to-Flow-Models kann für die Zukunft eine potenzielle Fahrtrichtung skizziert werden. 

Quelle: https://digitalik.net/

Wird das Stock-to-Flow Model mit dem Logarithmischen Kurs des Bitcoins kombiniert ergibt sich eine relativ beeindruckende Übereinstimmung. 

Folgt man dem Stock-to-Flow-Model ergibt sich eine prognostizierte Bewertung von ca. 100.000 USD im Mai 2021. Vier Jahre später, im Mai 2025, könnte der Wert des Bitcoins bereits bei ca. 1,3 Mio. USD liegen.

Aus der Historie heraus ist allerdings bekannt, dass digitalen Währungen extremen Kursschwankungen unterliegen. Diese kurzfristigen Volatilitäten lassen sich auch in Zukunft vermutlich nicht ausschließen.

Fazit: Es ist immer schwer und eigentlich sogar unmöglich eine zukünftige Rendite zu prognostizieren. Die genannten Wertentwicklung bis 2021 bzw. 2025 fußt auf dem Stock-to-Flow Model.

Auf Basis dieses Modells ergibt sich ein erhebliches Upside, welches sich mit dem abnehmenden Restbestand an Coins und der zunehmenden Schwierigkeit zur Förderung der Coins erklären lässt.

Abschließendes Fazit

Kryptowährungen bieten auf Grund der dahinter liegenden Technologie das Potenzial echten Mehrwert zu schaffen. Insbesondere für die voranschreitende Digitalisierung und Automatisierung von ALLEM, bieten DLTs sehr gute Eigenschaften, um den Trend zu unterstützen bzw. zu befeuern. 

Ein weiterer Trend, der von DLT profitieren kann, ist die zunehmende Reduzierung bzw. Eliminierung von Intermediären. Die Mittelsmänner in sämtlichen Prozessen des täglichen Lebens können dadurch hinfällig werden. 

Warum können DLTs dabei helfen? Sie schaffen Vertrauen in einem anonymen Umfeld. Dadurch ist kein Dritter zur Gewährleistung von Vertrauen mehr notwendig. Beispiele für hinfällige Intermediäre sind bspw. Banken oder staatliche Einrichtungen (Stichwort: beglaubigte Abschriften und zentrale Register etc.). 

Reduziert man den Bitcoin auf die rein technischen Aspekte, wäre er für mich definitiv nicht die erste Wahl für eine Investition. Der Transaktions-Throughput mit ca. 5-6 Transaktionen pro Sekunde (tps) ist definitiv nicht besonders hoch. Zum Verlgeich: Der Kreditkartenanbieter VISA bewerkstelligt bspw. fast 2.000 Transaktionen pro Sekunde. 

Unter Berücksichtigung der Härte hingegen, bietet keine andere Kryptowährung einen vergleichbaren Wert wie der Bitcoin. Die Härte ist für mich ohnehin DER Valueaspekt dieser Anlageform schlechthin.

Achtung: Ich möchte das Stock-to-Flow Modell nicht als den heiligen Gral bezeichnen. Es gibt diverse Artikel, die die Aussagefähigkeit des Ansatzes widerlegen bzw. dessen empirischen Validierbarkeit anzweifeln. 

Ich bin extrem gespannt was die digitale Währung in Zukunft bringt – sollte der Kurs auf die prognostizierten Werte des Stock-to-Flow Modell steigen, freue ich mich, wenn nicht, kann ich mit dem Verlust des investierten Geldes gut schlafen. Hast du bereits ein paar Coins in Deinem Wallet, oder hast Du vor loszulegen? Ich würde mich riesig über Dein Feedback in den Kommentaren oder über Twitter & Instagram freuen.

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